Faustlos wurde von 1990 bis 1991 vom Commettee for Children in Seattle als "Second step" entwickelt.
Erst war es ein Konzept für Grundschulen, bis das Committee aufgrund von Beobachtungen erkannte das mit der Vermittlung sozialer Kompetenzen schon viel früher, sprich im Vorschulalter, begonnen werden müsse.
So wurde das Konzept altersgerecht umgeschrieben, so, das zwei Konzepte entstanden.
Mittlerweile wird in den U.S.A an insgesamt 16000 Kindergärten und Schulen mit Faustlos gearbeitet und es hat mehrere hochwertige Auszeichnungen erhalten.
Der Stellenwert von Faustlos als Förderprogramm sozialer Kompetenzen ist in den U.S.A mittlerweile so hoch, das jedes neue Projekt an dem Maßstab von Faustlos bemessen wird.
Bald nach seiner Entwicklung und Anwendung breitete sich Faustlos auf internationale Ebene aus.
Bis Heute ist es vertreten in Amerika, Japan, Großbritannien, Grönland, Island, Schweden, Norwegen, Dänemark, Finnland und Deutschland.
Neuste Entwicklung sind Anfragen zum Projekt aus der Schweiz.
In Deutschland wurde "Second step" von Oktober 1996 bis Oktober 1997 zum deutschen "Faustlos" umgeschrieben.
Zuerst kam das Projekt für die Grundschulen, das Kindergartenprojekt wurde im Juli 2001 bis Dezember 2001 auf deutsche Verhältnisse gewandelt.
In der Startphase von Faustlos wurden den Erzieherinnen und Lehrerinnen Fragebögen gegeben und nach deren- in der Praxis mit Faustlos erfahrenen- Meinungen, was sie für gut befanden und unbedingt so bleiben soll, oder was sie für weniger gelungen hielten, was geändert werden soll, wurde das Projekt dann weiter entwickelt und verändert (von Nov.1998 bis Dez.2001).
Auch mit Studenten und Universitäten wurde zusammen gearbeitet und evaluiert.
Auch in Deutschland hat Faustlos Grundschule schon einen Preis erhalten.
Derzeit wird das Faustlos Kindergartenprojekt evaluiert (seit Mai 2002 bis zum Dez. 2003).
Auf der Deutschlandkarte ist zu sehen, wo Faustlos mittlerweile überall vertreten ist.
Die Skandinavischen Nachbarländer haben sofort praktisch mit Faustlos begonnen, in Deutschland wurde wie erwähnt theoretisch begonnen.
Nun profitieren beide von den unterschiedlichen Ansätzen, die skandinavischen Länder bekommen theoretisches Hintergrundwissen, Deutschland bekommt praktische Erfahrungen.
Der Traum des Präventionszentrums Heidelberg ist die Entwicklung einer Langzeitstudie über Faustlos,
dafür fehlen aber leider die entsprechenden finanziellen Mittel.