Gewalt unter Kindern ist kein Geheimnis, man begegnet ihr auf dem Spielplatz, auf der Straße, In Kindergärten, in Schulen und überhaupt überall wo man Kinder antrifft.
Beobachtungen zu Folge ist Gewalt im Laufe der Zeit immer brutaler geworden, Eltern und Erzieherinnen berichten von Zerstörungswut, Wutausbrüchen, Egoismus, Rücksichtslosigkeit, mangelndem Feingefühl und fehlendes Sozialverhalten.
20% der Jungen und Mädchen werden von den Erzieherinnen als häufig
3% sind Hyperaktiv.
30% aller Eltern berichten von Wutausbrüchen.
15% aller Kindergartenkinder sind gewalttätig.
In fast jeder Kindergartengruppe oder Klasse gibt es Kinder, die hinsichtlich ihres Verhaltens als besonders risikobelastet gelten.
Viele Eltern sind der Ansicht, das Fehlverhalten würde mit der Zeit einfach herauswachsen, sie irren, denn eingefahrene Verhaltensmuster verfestigen sich.
Man sollte sich stets bewußt machen das aggressive Kinder auch aggressive Erwachsene werden.
Gewalttätige Kinder sind selbst schwer belastet und belasten darüber hinaus erheblich die gesamte Gruppe, hemmen die eigene Entwicklung und die der Anderen.
Wenn ihr Verhalten unbeobachtet bleibt zeigen sich später oft schlechte Schulleistungen, die Kinder bleiben in ihrer Ausbildung unter ihren Möglichkeiten, neigen zu kriminellen Handlungen und scheitern oftmals an ihrer Lebensbewältigung.
Die gering erfahrene Achtung führt zu Selbstzweifeln und Frustration, was ein negatives Weltbild und Resignation zur Folge hat.
Das Lebensglück geht verloren oder wird nie erfahren.
Kinder die im Gegensatz lernen ihre Umgebung positiv zu gestalten bauen ein gutes Selbstwertgefühl auf.
Spätere Versuche einen erwachsenen Menschen von der Bedeutung des gesellschaftlichen Miteinanders zu überzeugen bleiben meist ohne Erfolg.
Eine Neuseeländische Studie beweist das doppelt so viel aggressive Kinder wie unauffällige Kinder im späteren Leben eine kriminelle Laufbahn einschlagen.
Aber auch bei nicht als aggressiv eingestuften Kindern kommt es häufig zu Gewalthandlungen, wenn ein Kind nicht lernt zwischen Absicht und Mißgeschicken zu unterscheiden, oder konstruktiv mit Zurückweisung und Frustration umzugehen, entstehen schnell Gewalttaten
Wird Verhalten in die richtige Richtung gelenkt, bevor es abdriftet, erspart man dem später gewaltätig gewordenem Kind die Ausgrenzung, den Opfern die Gewalterfahrungen,Eltern, Kindern, Erzieherinnen und Lehrerinnen einen langen Leidensweg
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