HaLT – Hart am Limit

Das Präventionsprojekt HaLT („Hart am Limit“) hat das Ziel, Kinder, Jugendliche und Erwachsene für die Risiken von Alkohol zu sensibilisieren und einen verantwortungsvollen Umgang mit Alkohol zu fördern. Gleichzeitig unterstützt das Projekt die konsequente Umsetzung des Jugendschutzes im Landkreis Wittmund und setzt frühzeitig präventive Maßnahmen gegen exzessiven Alkoholkonsum.

Das Projekt besteht aus zwei Bausteinen: dem proaktiven (präventiven) und dem reaktiven Baustein.

Proaktiver Baustein – Prävention und Aufklärung

Im Rahmen des proaktiven Bausteins besuchen wir alle 8. Klassen im Landkreis Wittmund für mindestens eine Doppelstunde. Die Schülerinnen und Schüler setzen sich dabei intensiv mit dem Thema Alkohol und Sucht auseinander.

Inhalte der Unterrichtseinheiten sind unter anderem:

  • Definition und Entstehung von Sucht
  • Fakten zum Alkoholkonsum in Deutschland
  • Jugendschutzbestimmungen
  • Erkennen von riskantem Konsumverhalten
  • Stärkung persönlicher Schutzfaktoren
  • Wirkung von Alkohol im Körper
  • Risiken und Folgen von Alkoholkonsum
  • Notfallregeln bei Alkoholvergiftung
  • Informationen über Hilfsangebote im Landkreis

Ein besonderer Bestandteil des Projekts ist der Einsatz von Rauschbrillen. Diese ermöglichen es Jugendlichen, die Auswirkungen von Alkoholkonsum auf Wahrnehmung, Gleichgewicht und Koordination selbst zu erleben.

Darüber hinaus umfasst der proaktive Baustein Beratungen und Schulungen für:

  • Veranstalter von Festen und Veranstaltungen
  • Verkaufspersonal
  • Vereine
  • Lehrkräfte
  • Gastronomiebetriebe

Damit soll der Jugendschutz auch bei öffentlichen Veranstaltungen und im Alltag konsequent umgesetzt werden.

Reaktiver Baustein – Hilfe nach riskantem Alkoholkonsum

Der reaktive Baustein richtet sich an Jugendliche und ihre Eltern, wenn bereits ein riskanter Alkoholkonsum stattgefunden hat und wird von der Fachambulanz Sucht der Diakonie durchgeführt.

Für weitere Informationen zum Präventionsprojekt HaLT – Hart am Limit stehen Ihnen die Mitarbeitenden des Präventionsrates gerne zur Verfügung.